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Die Eismaschine

Der Genuss von Speiseeis beginnt schon weit vor Christis Geburt. Es heißt, schon gut 3000 Jahre v.Chr. gönnten sich die alten Römer und Kaiser einen Löffel voll von diesem kalten Dessert. Es konnte sich auch niemand leisten, denn Speiseeis war teuer in der Herstellung durch die damals noch sehr raren Zutaten wie Zucker oder Sahne. Heutzutage gibt es nicht nur Eis in der Eisdiele, auch abgepacktes aus dem Supermarkt ist sehr beliebt. Wer jedoch auch im Winter nicht auf sein heißgeliebtes Speiseeis verzichten mag, der kann es tatsächlich selber zuhause in der Küche herstellen.

 

Selbst gemacht schmeckt immer besser

Nicht nur hiesige Eisdielen produzieren Speiseeis mit großen Eismaschinen, es gibt auch die handliche Version für den Hausgebrauch. Wer Eis selber zuhause herstellen möchte, hat die Qual der Wahl. Eismaschinen gibt es in vielen verschiedenen Varianten und Farben. Das Grundprinzip ist dabei jedoch immer das gleiche. Die flüssige Grundmasse, meist bestehend aus Sahne, Eiern, Zucker, Milch und Honig, wird in den Zylinder der Maschine gegossen und dann wird sie gefroren. Dies geschieht durch Entzug der Temperatur von Außen. Ein rotierender Mixer in der Mitte des Zylinders sorgt für gleichmäßiges Gefrieren der Eismasse und durch die ständige Rotation können keine Eiskristalle entstehen. So wird das Eis besonders cremig. Die unter die Masse geschlagene Luft durch das Mixen macht das Eis locker.

Funktion einer Eismaschine

Es gibt zwei Arten des Gefriervorganges. Es gibt Maschinen mit einem elektrischen Aggregat, das dem in seiner Funktion dem eines Kühlschrankes ähnelt. Vorteil hierbei ist, dass die Maschine sofort einsatzbereit ist. Nachteilig ist der Geräuschpegel beim Gefriervorgang. Dann gibt es noch die Geräte, die mit Kühlakkus funktionieren. Sie müssen manuell um den Behälter angebracht werden. Vorteilhaft ist, dass sie bei der Eisproduktion keine Geräusch von sich geben und dies die günstigere Variante ist. Nachteilig jedoch ist, dass das Eis mit den Akkus nicht richtig kühlt.

Die Eismaschine unter die Lupe genommen

Vorteilhaft beim selber hergestellten Eis ist die komplette Kontrolle über den Herstellungsprozess. Der Nutzer entscheidet alleine, welche Zutaten er nimmt, ganz nach Geschmack und der Verträglichkeit. So ist es etwa möglich, ein kalorienfreies Eis oder Sorbet herzustellen, ein anderer nimmt nur Bioprodukte für die Eisherstellung, wieder ein anderer möchte es schön cremig und satt. Was beim Kauf zwar nach den persönlichen Umständen in Kauf genommen werden sollte ist der Preis, dieser ist jedoch nicht immer ausschlaggebend für deren Qualität. Günstige Geräte sind erzielen manchmal bessere Ergebnisse als teure, wobei die teuren mehr an Ausstattung bieten. Des Weiteren ist vor dem Kauf zu beachten, wie oft die Eismaschine genutzt wird. Wer sie nur selten nutzt, dem reicht im Allgemeinen eine einfache Maschine, die mit Kühlakkus oder nur mit einem Kompressor betrieben wird. Wer sie dauerhaft nutzt, sollte eine mit einem vollautomatischen Kühlkompressor anschaffen. Besonders wichtig ist natürlich auch die Qualität des hergestellten Eises. Bilden sich viele Eiskristalle während der Herstellung, sollte das Gerät umgetauscht werden. Dann arbeitet die Eismaschine nicht richtig. Die Speiseeismaschine sollte ebenfalls über eine hohe Sicherheit verfügen. So ist ein wichtiger Aspekt, dass die Maschine während der Herstellung nicht zu öffnen geht. Dann ist es wichtig, dass die Maschine nicht eingeschaltet werden kann, solange der Verschluss nicht richtig eingeschaltet ist.